SETI@home

Schon vor vielen Jahren habe ich das Projekt SETI kennen gelernt. Was SETI ist? Das erklärt sich eigentlich ganz einfach: Augeschrieben bedeutet diese Abkürzung Searching for ExtraTerrestrial Intelligence, also die Suche nach außerirdischer Intelligenz. Und genau das tun diese Leute. Mit verschiedenen Teleskopen wird in den Himmel gehorcht bzw. geschaut und nach Anzeichen außerirdischer Zivilisation gesucht. Ob es außerirdisches Leben gibt? Ziemlich sicher, meiner Meinung nach. Wie intelligent es ist? Es gibt nur einen Weg, um es herauszufinden. Wer mehr zum Projekt SETI an sich erfahren möchte: Wikipedia weiß da mehr als ich (–>Wikipedia/SETI).

Im Jahre 1999 wurde ein besonderes Projekt im Rahmen der SETI von der  UC Berkeley geschaffen: SETI@home. Dieses Projekt gibt jedem Menschen die Möglichkeit, selbst bei der Suche nach Außerirdischen zu helfen, indem man Rechnerkapazität zur Verfügung stellt. Das funktioniert ganz einfach:

Man installiert sich einen Client, den sog. BOINC (Berkeley Open Infrastructure for Network Computing) und hat nach der Installation die Möglichkeit, verschiedene Projekte auszuwählen. Unter anderem kann man bei der Berechnung von Sudokus helfen, die Lage von Asteroiden berechnen oder Aminosäureseuqenzen von Eiweißen bestimmen. Natürlich können auch mehrere Projekte parallel laufen.  Da ist für jeden etwas dabei. Und eben auch SETI. Bei einem (oder mehreren) dieser Projekte angemeldet, beginnt der Client damit, Datenpakete herunterzuladen, die bearbeitet werden. Und hier kommt der Clou: Für die Berechnung bzw. Bearbeitung der Datenpakete werden ausschließlich ungenutzte Rechnerressourcen (CPU, GPU, Arbeitsspeicher, Festplatte)  genutzt und man kann einstellen, wie viel und wie intensiv diese genutzt werden dürfen. Man kann sogar Wochentage einstellen, in denen gerechnet oder eben nicht gerechnet werden darf und die Berechnung im Netzwerk wird ebenfalls unterstützt. Oder man lässt das Programm ausschließlich in Form eines Bildschirmschoners laufen.

Es gibt auch die Möglichkeit, in Gruppen an diesem Projekt teilzunehmen – ich selbst bin Mitglied in einer kleinen Gruppe, die sich aus einem Forum heraus gebildet hat, in dem ich seit etlichen Jahren angemeldet bin.

Nachdem ich meinen BOINC-Client eingefroren hatte, da mir regelmäßig der Rechner abgestürzt war, habe ich es nun noch einmal versucht – und die nutzbare Rechenkapazität für meinen PC heruntergeschraubt. Jetzt rechnet er im Hintergrund permanent vor sich hin und wenn ich den Rechner gerade nicht benutze, nimmt er sich auch noch den Grafikprozessor dazu.

Und wer weiß – vielleicht bin ich ja irgendwann sogar der Rechner, der das eine Signal aus den Zahlenkolonnen herausrechnet.

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Wieder da – kleine Einführung in USB-Ports und -treiber und dass diese sich mitunter nicht mögen

So schnell hatte ich mir meine Rückkehr an meinen funktionierenden Rechner nicht vorgestellt. Aber: Ich bin zurück. Mit meinem blanken Windows, da die Herrschaften das System neu aufgesetzt haben, obwohl sie keinen Fehler fanden. Aber von vorn.

Meine Vermutung war gewesen, dass sich die SSD verabschiedet hatte. Am Montag nach dem RockHarz-Festival (Eindrücke dazu folgen) haben wir den Rechner dann abgeschickt und vorgestern – also ganze drei Tage später – kam er zurück. Ein Zettel lag bei, man habe keinen Fehler gefunden und Windows neu installiert. Keinen Fehler gefunden? Seltsam. Ich also das gute Stück ausgepackt, angeschlossen – ging. Mich gefreut wie ein Schnitzel, dass der Rechner wieder läuft. Rechner wieder ausgemacht, weil ich noch Anderes zu tun hatte. Als mein Freund heimkam, habe ich ihm natürlich glücklich mitgeteilt, dass der Rechner wieder da ist und auch wieder geht. Mach den Rechner an – und Windows startet nicht. Was habe ich geflucht.

Während ich gestern bei der Arbeit war, hat sich dann mein Freund mit den Herren des Supports und dem Rechner auseinandergesetzt und ihn tatsächlich wieder zum Laufen bekommen. Der Grund des Ausfalles ist ebenso banal wie mysteriös:

Als wir das Schlafzimmer umgeräumt haben und somit auch gleichzeitig der Rechner einen anderen Platz bekam, veränderte ich, mehr oder minder zufällig, die Belegung der USB-Ports. Unter Anderem ein passiver Hub war angeschlossen. Und nun scheint es tatsächlich so zu sein, dass mein passiver Hub in Kombination mit einem bestimmten USB-Port am Rechner und (vermutlich) meinem Maus-Dongle zu irgendeiner Treiberkonstellation geführt hat, die Windows nicht leiden kann. Möglicherweise haben sich zwei Treiber (der vom Hub und der vom Maus-Dongle beispielsweise, genau weiß ich es nicht) einfach nicht vertragen und Windos konnte deswegen nicht laden.

Ärgerlich, dass nur deswegen ein wichtiger Teil Daten verlorengegangen ist und ich mein Windows nun wieder vollständig neu einrichten muss. Glücklicherweise haben die meisten Daten (unter Anderem auch meine Bilder) ihren Platz auf der zweiten Festplatte und sind verschont geblieben. Die meisten Programme werde ich trotzdem neu installieren müssen, da sich viele Programme in die Registry von Windows einschreiben und ohne diesen Eintrag nicht mehr lauffähig sind.

Ich habe also in nächster Zeit einiges zu tun, werde so nach und nach wieder alles einrichten müssen. Aber: Die Fraktalprogramme sind  noch brauchbar, das heißt, ich kann demnächst wieder durchstarten – nur noch PhotoScape und PSE installieren.

Verfluchte Technik!

Es gibt Sachen, da möchte man nicht, dass sie einem passieren. So Sachen wie: Man hat sich vor einem halben Jahr für teuer Geld einen niegelnagelneuen Rechner gekauft und ein halbes Jahr später fährt er aus heiterem Himmel nicht mehr hoch. So erging es mir am Wochenende.

Erstmal Ratlosigkeit. Was tun? Ist wohl ein Garantiefall. Aber was ist denn eigentlich kaputt? Vielleicht nur das Betriebssystem, das sich ein fehlerhaftes Update gezogen hat? Oder im schlimmsten Fall gar der Controller auf dem Mainboard, der die Laufwerke verwaltet? Das würde bedeuten, dass ein neues Board hermuss.

Gestern haben wir, ziemlich umständlich, die Bootfestplatte gecheckt, eine SSD (Solid State Drive, das ist ein Flash-Speicher ähnlich eines USB-Sticks, nur eben als Festplatte nutzbar). Dazu haben wir sie aus dem Rechner ausgebaut, von der Halterungsplatte gelöst (SSDs sind kleiner als die normalen 2,5 Zoll-Laufwerke und passen daher nicht normal in den Festplatten-Slot im Computergehäuse; sie sind daher auf eine Platte aufgeschraubt, die man in den Slot einsetzen kann wie eine handelsübliche kleine Festplatte), ein Gehäuse einer externen Festplatte frei gemacht und die SSD in das Gehäuse eingesetzt. Passt zwar nicht 100%ig, aber es ging ja nur darum, die Platte zu checken. Das Ganze schließlich an das Laptop meines Freundes gehängt. Und siehe da: Auf das Laufwerk konnte nicht zugegriffen werden.

SSDs sind im Vergleich zu normalen Festplatten um einiges schneller, aber die Schreibvorgänge pro Speicherzelle sind begrenzt. Das bedeutet, dass die Zelle nach soundso vielen Schreibvorgängen (je nach Bauweise maximal 100000 Schreibvorgänge) kaputt geht und nicht mehr beschrieben werden kann. In meinem Fall kann es aber kaum an einer beschädigten Zelle liegen, denn die gesamte Platte ist nicht mehr aufrufbar und nach 1/2 Jahr kann sich eine Zelle bei der Art, wie ich sie handhabe, eigentlich nicht abnutzen.

Das Ende vom Lied: Wir werden Rücksprache mit dem Hersteller halten und möglicherweise die Festplatte oder gleich den ganzen Rechner einschicken müssen. Bis dahin habe ich keinen Rechner, sondern darf nur ab und zu für kleinere Sachen wie E-Mails checken  das Laptop meines Freundes benutzen.

Auf unbestimmte Zeit jetzt also erstmal keine Artikel von mir. Sorry.

Mein Essen ist traurig

Trauriger Pilz ist traurig. Und das ist immernoch mein Pilz.

Endless Stars

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Als wir heute Abend das Abendessen zubereiteten, entdeckte meine Freundin diesen armen Champignon. Er schaute uns soooo traurig an, dass ich wohl von nun an nie wieder Champignons essen kann. Nunja, dieses eine Ma(h)l noch.

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Tschebureki

Lecker!!!

Endless Stars

In diesem Blog möchte ich nicht nur Wunderliches und gehobelte Späne vorstellen. Da ich gern koche, sollen hier auch selbsterdachte und Lieblingsrezepte publiziert werden. Anfangen werde ich mit einem traditionellen Rezept, das in der osteuropäischen Küche zu Hause ist: Tschebureki (Russisch, georgisch,ukrainisch) oder auch Ceborek (Türkisch). Ich habe mir damals, als ich es das erste Mal probierte, verschiedene Versionen angesehen und dann das für mich optimale Rezept erstellt. Auch Ausländer mit Tschebureki-Erfahrung (Ukrainer, Türken, Georgier) und einheimische Kollegen fanden das Gericht so gut, dass einige von ihnen das Rezept haben wollten. Nun wird es der Welt zur Verfügung gestellt. Nachkochen erlaubt, Kommentare erbeten.

Ihr braucht für 13 bis 20 Stück (Je nachdem, wie dick Ihr den Teig ausrollt)

Zutaten (Teig): 

  • 9 Tassen Weizenmehl (Maismehl geht auch, macht die Sache nur trockener)
  • 6 Teelöffel Salz
  • 6 mittelgroße Eier
  • 150 g geschmolzene Butter

Zutaten (Füllung):

  • 2 mittlere Zwiebeln
  • 1 Knoblauchzehe
  • Pfeffer, 1…

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EuroBillTracker

Ich habe mich heute auf einer neuen, interessanten Webseite angemeldet, dem EuroBillTracker. Was das ist?

Im Grunde ganz einfach: Ein Versuch, nachzuverfolgen, wo sich Euroscheine in ihrem Leben so herumtreiben. Dazu gibt man den Wert, die Seriennummer sowie den Druckereicode des Scheines ein, optional auch Kommentare, woher man ihn hat (Laden, Automat etc.) und natürlich den Ort, in dem man ihn bekommen hat. Wenn man Glück hat, gibt es einen Treffer und man kann sehen, wo der Schein schonmal von jemandem dokumentiert wurde.

Die Einträge sind fix gemacht und es ist auch möglich, mehrere Scheine auf einmal einzugeben.

Das Eingeben geht schnell und je mehr Leute mitmachen, desto genauer kann man Scheine nachverfolgen.

Ich selbst habe mich erst vor Minuten angemeldet und der eine 5€-Schein, den ich eingegeben habe, ergab noch keinen Treffer, aber ich finde einfach die Idee interessant, mal zu sehen, wo der Schein, den man da in Händen hält, schon überall gewesen ist.

Auf jeden Fall eine tolle Sache, die auch so gut wie keinen Aufwand hat!