Geschenke und Auftragsarbeiten

Wie es aussieht, sind meine Fraktale ganz nett. Ich wurde sogar angefragt, ob ich eines für jemanden als Youtube-Kanalbanner basteln könnte. Klar sagt man bei sowas nicht nein, zumal ich dieser Person meinen neuen Avatar verdanke…

Gestern hab ich festgestellt, dass ich einen Haufen Fraktale als Datei abgespeichert rumliegen habe, aber noch keine Lust/Gelegenheit dafür gefunden hatte, sie zu rendern. Also hab ich einen kleinen Aufruf auf Twitter gemacht und ein paar Bilder rausgehauen.

Hier also die Ergebnisse der letzten Tage:

Zuerst einmal die Auftragsarbeit für @thetruepac, dessen Youtube-Kanal man hier findet:für Leo hg

Weiter gehts mit Geschenken an gute Freunde. Das erste ist für meinen Schützling und Beschützer Johowow, der das Bild ebenfalls als Youtube-Kanalbanner und auch als Twitter-Kopfzeilenbild benutzt (vielen Dank dafür!), das zweite für meine Seelenverwandte Montagshexe.

für Janes hgAlex hg(Bild ist verzerrt, zur korrekten Ansicht bitte anklicken)

Es folgen weitere Twitter-Auftragsarbeiten in der Reihenfolge @Link123481, @Buby1000 und ein weiterer guter Bekannte, der Eisenbär.

Link hg Buby hgEisenbär hg(Bild ist verzerrt, zur korrekten Ansicht bitte anklicken)

Ich wünsche auf jeden Fall allen sehr viel Spaß mit ihren Fraktalen!

…mal wieder ein Lebenszeichen…

Meine Güte, hab ich mich lange nicht mehr hier gemeldet! Ich muss aber zugeben, ich hab auch ewig keine Fraktale mehr gerendert… das heißt doch! Es sind zwar nur zwei Werke, aber die möchte ich gerne zeigen, weil es Geschenke für Freunde sind.

Das eine schenkte ich einem Mitglied einer wunderbaren Youtube-Community, dem Maleficus, und das zweite ist für einen sehr netten großartigen Youtuber, der Let’s Plays macht: dem Fredforlaut, den ihr, wenn ihr mal vorbeischauen möchtet,  hier finden könnt.

Hier das Bild für Maleficus Glade (auf Twitter @MaleficusGlade)Für Maleficus hg

Und das Fraktal für Fredfür Fred hg

Beide waren recht arbeitsintensiv, da mir die Farbastimmung lange Zeit nicht gefallen wollte. vor allem bei dem zweiten Bild.

SETI@home

Schon vor vielen Jahren habe ich das Projekt SETI kennen gelernt. Was SETI ist? Das erklärt sich eigentlich ganz einfach: Augeschrieben bedeutet diese Abkürzung Searching for ExtraTerrestrial Intelligence, also die Suche nach außerirdischer Intelligenz. Und genau das tun diese Leute. Mit verschiedenen Teleskopen wird in den Himmel gehorcht bzw. geschaut und nach Anzeichen außerirdischer Zivilisation gesucht. Ob es außerirdisches Leben gibt? Ziemlich sicher, meiner Meinung nach. Wie intelligent es ist? Es gibt nur einen Weg, um es herauszufinden. Wer mehr zum Projekt SETI an sich erfahren möchte: Wikipedia weiß da mehr als ich (–>Wikipedia/SETI).

Im Jahre 1999 wurde ein besonderes Projekt im Rahmen der SETI von der  UC Berkeley geschaffen: SETI@home. Dieses Projekt gibt jedem Menschen die Möglichkeit, selbst bei der Suche nach Außerirdischen zu helfen, indem man Rechnerkapazität zur Verfügung stellt. Das funktioniert ganz einfach:

Man installiert sich einen Client, den sog. BOINC (Berkeley Open Infrastructure for Network Computing) und hat nach der Installation die Möglichkeit, verschiedene Projekte auszuwählen. Unter anderem kann man bei der Berechnung von Sudokus helfen, die Lage von Asteroiden berechnen oder Aminosäureseuqenzen von Eiweißen bestimmen. Natürlich können auch mehrere Projekte parallel laufen.  Da ist für jeden etwas dabei. Und eben auch SETI. Bei einem (oder mehreren) dieser Projekte angemeldet, beginnt der Client damit, Datenpakete herunterzuladen, die bearbeitet werden. Und hier kommt der Clou: Für die Berechnung bzw. Bearbeitung der Datenpakete werden ausschließlich ungenutzte Rechnerressourcen (CPU, GPU, Arbeitsspeicher, Festplatte)  genutzt und man kann einstellen, wie viel und wie intensiv diese genutzt werden dürfen. Man kann sogar Wochentage einstellen, in denen gerechnet oder eben nicht gerechnet werden darf und die Berechnung im Netzwerk wird ebenfalls unterstützt. Oder man lässt das Programm ausschließlich in Form eines Bildschirmschoners laufen.

Es gibt auch die Möglichkeit, in Gruppen an diesem Projekt teilzunehmen – ich selbst bin Mitglied in einer kleinen Gruppe, die sich aus einem Forum heraus gebildet hat, in dem ich seit etlichen Jahren angemeldet bin.

Nachdem ich meinen BOINC-Client eingefroren hatte, da mir regelmäßig der Rechner abgestürzt war, habe ich es nun noch einmal versucht – und die nutzbare Rechenkapazität für meinen PC heruntergeschraubt. Jetzt rechnet er im Hintergrund permanent vor sich hin und wenn ich den Rechner gerade nicht benutze, nimmt er sich auch noch den Grafikprozessor dazu.

Und wer weiß – vielleicht bin ich ja irgendwann sogar der Rechner, der das eine Signal aus den Zahlenkolonnen herausrechnet.

ein bisschen Neues

Nachdem ich nun einige Zeit keine Fraktale mehr gerendert habe, hat mich die Lust doch gestern wieder gepackt. Direkt loslegen konnte ich allerdings nicht, da nach meinen vergangenen Problemen mit dem Rechner Photoshop neuinstalliert werden musste. Aber krieg erstmal eine CD aus einer Verpackung, bei der mehrere Schachteln ineinander verschachtelt sind! Aber schließlich ist mir auch dieses Meisterstück geglückt (ohne die Verpackung zu zerfetzen).

Hier nun also die Ergebnisse der vergangenen Nacht:

42 hg Versuch 11 hg 34 hg 38 hg 41 hgDie beiden letzten Bilder sind entstanden, als ich JWildfire ein in Apophysis erstelltes Flame zum Mutieren gegeben habe.

Wieder da – kleine Einführung in USB-Ports und -treiber und dass diese sich mitunter nicht mögen

So schnell hatte ich mir meine Rückkehr an meinen funktionierenden Rechner nicht vorgestellt. Aber: Ich bin zurück. Mit meinem blanken Windows, da die Herrschaften das System neu aufgesetzt haben, obwohl sie keinen Fehler fanden. Aber von vorn.

Meine Vermutung war gewesen, dass sich die SSD verabschiedet hatte. Am Montag nach dem RockHarz-Festival (Eindrücke dazu folgen) haben wir den Rechner dann abgeschickt und vorgestern – also ganze drei Tage später – kam er zurück. Ein Zettel lag bei, man habe keinen Fehler gefunden und Windows neu installiert. Keinen Fehler gefunden? Seltsam. Ich also das gute Stück ausgepackt, angeschlossen – ging. Mich gefreut wie ein Schnitzel, dass der Rechner wieder läuft. Rechner wieder ausgemacht, weil ich noch Anderes zu tun hatte. Als mein Freund heimkam, habe ich ihm natürlich glücklich mitgeteilt, dass der Rechner wieder da ist und auch wieder geht. Mach den Rechner an – und Windows startet nicht. Was habe ich geflucht.

Während ich gestern bei der Arbeit war, hat sich dann mein Freund mit den Herren des Supports und dem Rechner auseinandergesetzt und ihn tatsächlich wieder zum Laufen bekommen. Der Grund des Ausfalles ist ebenso banal wie mysteriös:

Als wir das Schlafzimmer umgeräumt haben und somit auch gleichzeitig der Rechner einen anderen Platz bekam, veränderte ich, mehr oder minder zufällig, die Belegung der USB-Ports. Unter Anderem ein passiver Hub war angeschlossen. Und nun scheint es tatsächlich so zu sein, dass mein passiver Hub in Kombination mit einem bestimmten USB-Port am Rechner und (vermutlich) meinem Maus-Dongle zu irgendeiner Treiberkonstellation geführt hat, die Windows nicht leiden kann. Möglicherweise haben sich zwei Treiber (der vom Hub und der vom Maus-Dongle beispielsweise, genau weiß ich es nicht) einfach nicht vertragen und Windos konnte deswegen nicht laden.

Ärgerlich, dass nur deswegen ein wichtiger Teil Daten verlorengegangen ist und ich mein Windows nun wieder vollständig neu einrichten muss. Glücklicherweise haben die meisten Daten (unter Anderem auch meine Bilder) ihren Platz auf der zweiten Festplatte und sind verschont geblieben. Die meisten Programme werde ich trotzdem neu installieren müssen, da sich viele Programme in die Registry von Windows einschreiben und ohne diesen Eintrag nicht mehr lauffähig sind.

Ich habe also in nächster Zeit einiges zu tun, werde so nach und nach wieder alles einrichten müssen. Aber: Die Fraktalprogramme sind  noch brauchbar, das heißt, ich kann demnächst wieder durchstarten – nur noch PhotoScape und PSE installieren.

Verfluchte Technik!

Es gibt Sachen, da möchte man nicht, dass sie einem passieren. So Sachen wie: Man hat sich vor einem halben Jahr für teuer Geld einen niegelnagelneuen Rechner gekauft und ein halbes Jahr später fährt er aus heiterem Himmel nicht mehr hoch. So erging es mir am Wochenende.

Erstmal Ratlosigkeit. Was tun? Ist wohl ein Garantiefall. Aber was ist denn eigentlich kaputt? Vielleicht nur das Betriebssystem, das sich ein fehlerhaftes Update gezogen hat? Oder im schlimmsten Fall gar der Controller auf dem Mainboard, der die Laufwerke verwaltet? Das würde bedeuten, dass ein neues Board hermuss.

Gestern haben wir, ziemlich umständlich, die Bootfestplatte gecheckt, eine SSD (Solid State Drive, das ist ein Flash-Speicher ähnlich eines USB-Sticks, nur eben als Festplatte nutzbar). Dazu haben wir sie aus dem Rechner ausgebaut, von der Halterungsplatte gelöst (SSDs sind kleiner als die normalen 2,5 Zoll-Laufwerke und passen daher nicht normal in den Festplatten-Slot im Computergehäuse; sie sind daher auf eine Platte aufgeschraubt, die man in den Slot einsetzen kann wie eine handelsübliche kleine Festplatte), ein Gehäuse einer externen Festplatte frei gemacht und die SSD in das Gehäuse eingesetzt. Passt zwar nicht 100%ig, aber es ging ja nur darum, die Platte zu checken. Das Ganze schließlich an das Laptop meines Freundes gehängt. Und siehe da: Auf das Laufwerk konnte nicht zugegriffen werden.

SSDs sind im Vergleich zu normalen Festplatten um einiges schneller, aber die Schreibvorgänge pro Speicherzelle sind begrenzt. Das bedeutet, dass die Zelle nach soundso vielen Schreibvorgängen (je nach Bauweise maximal 100000 Schreibvorgänge) kaputt geht und nicht mehr beschrieben werden kann. In meinem Fall kann es aber kaum an einer beschädigten Zelle liegen, denn die gesamte Platte ist nicht mehr aufrufbar und nach 1/2 Jahr kann sich eine Zelle bei der Art, wie ich sie handhabe, eigentlich nicht abnutzen.

Das Ende vom Lied: Wir werden Rücksprache mit dem Hersteller halten und möglicherweise die Festplatte oder gleich den ganzen Rechner einschicken müssen. Bis dahin habe ich keinen Rechner, sondern darf nur ab und zu für kleinere Sachen wie E-Mails checken  das Laptop meines Freundes benutzen.

Auf unbestimmte Zeit jetzt also erstmal keine Artikel von mir. Sorry.

Mein Essen ist traurig

Trauriger Pilz ist traurig. Und das ist immernoch mein Pilz.

Endless Stars

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Als wir heute Abend das Abendessen zubereiteten, entdeckte meine Freundin diesen armen Champignon. Er schaute uns soooo traurig an, dass ich wohl von nun an nie wieder Champignons essen kann. Nunja, dieses eine Ma(h)l noch.

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